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Artist in Residence

Bernd Glemser

"Glemser ist der deutsche Klaviermagier seiner Generation, ein Wunder an Virtuosität bei gleichzeitiger künstlerischer Reife", urteilt die "Badische Zeitung". Auch vom "Klavierdichter" liest man in der Fachpresse immer wieder, die sich mit Lobeshymnen übertrifft, wenn es um den deutschen Pianisten Bernd Glemser geht, der seinen Platz an der Weltspitze nun schon über Jahrzehnte behauptet.

Bernd Glemser

Seit 2006 erfreut der Ausnahme-Pianist Bernd Glemser als „Permanent Artist in Residence” das Maulbronner Publikum mit konsequent atemberaubenden Konzerten. Jedes Jahr hält er in den Räumen des Evangelischen Seminars einen Meisterkurs ab und lädt im Anschluss eine Reihe bekannter und befreundeter Musiker zu gemeinsamen Konzerten nach Maulbronn ein. Seine Kammermusikwoche hat absolutes Weltklasse-Niveau, kein Superlativ ist hier zu hoch gegriffen!

Bernd Glemser vermochte bereits in jungen Jahren und vermag es heute noch umso mehr, durch seine brillante Virtuosität zu beeindrucken. Bewundernswert sind darüber hinaus aber vor allem seine eindrücklichen, tiefgründigen Interpretationen, fernab jeglicher Routine, individuell und prägnant.

 

Seine fulminante Karriere begann schon in jungen Jahren, denn noch während des Studiums gewann er alle wichtigen Preise, die es in der Klavierszene zu gewinnen gab, 17 davon in Folge (u.a. Cortot, ARD, Rubinstein, Busoni, Sydney). Trotzdem ist er kein Medienstar und kein Glamourpianist geworden, denn Glemser konzentriert sich voll und ganz auf die Musik. Er ist der Sache verpflichtet, Oberflächlichkeiten haben keinen Raum und musikalisch geht er keine Kompromisse ein. Seine atemberaubende Virtuosität ist gepaart mit höchster poetischer Sensibilität und seine tiefgründigen Interpretationen, individuell und fernab jeglicher Routine, bleiben einem lange im Gedächtnis.

Bernd Glemser hat natürlich mit vielen bekannten Orchestern konzertiert, u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Orchester von Santa Cecilia Rom unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Dmitrij Kitajenko, Andrés Orozco-Estrada, Wolfgang Sawallisch, Muhai Tang oder Franz Welser-Möst. Er hat in der Philharmonie Berlin und der Alten Oper Frankfurt gespielt, dem Leipziger Gewandhaus und dem Herkulessaal in München sowie der Royal Festival Hall in London und dem Musikverein in Wien.

Während seiner langen Karriere sind rund 35 CDs entstanden, zuletzt mit Mendelssohns "Lieder ohne Worte" und den "Variations sérieuses" bei OehmsClassics, die seine - wie er selbst sagt - vielleicht persönlichste Aufnahme ist. Darüber hinaus wirkte Bernd Glemser bei unzähligen Radio- und Fernsehproduktionen mit und, wie könnte es anders sein, spielt mit vielen befreundeten Kollegen Kammermusik.

Noch während seiner eigenen Studienzeit hatte er in Saarbrücken seine erste Professur übernommen, und ist seit 1996 Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Würzburg. Zusätzlich zu seinen vielen Auszeichnungen erhielt Bernd Glemser den „Andor-Foldes-Preis“ und den „Europäischen Pianisten-Preis“. 2003 erfolgte die Verleihung des „Bundesverdienstkreuzes“ durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. Im Sommer 2012 wurde Glemser mit dem Kulturpreis Bayern geehrt.

Es ist insbesondere der ihm eigene Tiefgang und seine klare, noble Tonsprache, durch die Bernd Glemser besticht und bewegt. „Glemser zählt zu den wenigen Ausnahmepianisten, die sozusagen auch noch aus dem dahinrasenden Zug heraus die Blumen am Wegesrand zu pflücken vermögen“ – so schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung 2003. Die Mischung aus technischer Formvollendung und musikalisch-persönlicher Tiefe und Leidenschaft ist es, die Bernd Glemser zu dem grandiosen Pianisten macht, als der er so oft erlebt wird und auf den wir uns auch in weiteren Konzerten im Kloster Maulbronn freuen dürfen.